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therme Natur Bad Rodach - Quelle neuer Energie

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Es war einmal vor mehr als 40 Jahren ...

Auf den Spuren der Bad Rodacher Heilquelle

Vor über 40 Jahren, am 1. März 1972, begann mit der ersten Quellbohrung der Aufstieg des bislang beschaulichen fränkischen Städtchens Rodach zum dynamischen Heilbad. Heute, vier Jahrzehnte später, präsentiert sich Bad Rodach als moderner WellVital-Ort am „Grünen Band“ mit seiner mitten in der Natur gelegenen ThermeNatur, mit vielfältigen Wohlfühl-Angeboten und einem Event-Kalender, der es in sich hat.

Das war nicht immer so. Zwar verbreitete sich damals, zu Beginn der siebziger Jahre, recht schnell die Kunde von den heilsamen Wirkungen des aus einer Tiefe von 652 Metern zu Tage geförderten Heilwassers – damals das wärmste in ganz Franken (eine weitere Quelle aus 1.000 Metern Tiefe kam später hinzu).

Geradezu enthusiastisch äußerte sich der zuständige Geologe, Dr. Helmut Gudden, über den gehobenen Schatz aus tiefen Erdschichten. Die Therme Rodach I sei „hinsichtlich der Kombination von Schüttung, Druck und Temperatur bislang in Nordbayern einmalig“. Balneologen der Technischen Universität München klassifizierten das Rodacher Heilwasservorkommen als „Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogen-Karbonat-Therme“ – in der vorgefundenen Temperatur von 32 bis 34 Grad Celsius optimal für bewegungstherapeutische Anwendungen, und die „Heilkraft aus der Tiefe der Erde“ (so der erste Werbeslogan Rodachs) gewann bald mehr und mehr Anhänger.

Doch die ersten Badegäste fanden damals noch recht einfache Verhältnisse vor: Gebadet wurde vorerst in Milchzubern einer Molkerei, das erste bauliche Provisorium bestand aus wenig mehr als einem kleinen, halbhoch gemauerten Bauwerk mit Plexiglas-Lamellen.

Doch schon damals hatte das „Bad“ großen Erfolg – im Zeitraum 1. Januar 1973 bis Ende Mai 1976 wurden sage und schreibe 175.000 Badekarten verkauft. 1973 schließlich wurde der Grundstein für das erste „richtige“ Thermalbewegungsbad mit Kurmittelabteilung in Rodach gelegt, das an Pfingsten 1976 eröffnet werden konnte. Es war das erste Thermalbad überhaupt in ganz Franken und erfüllte endlich alle Ansprüche moderner Bädermedizin. Der Startschuss für eine Erfolgsstory: 1982 wurde Rodach als Heilquellenkurbetrieb staatlich anerkannt und erhielt schließlich 1999 das begehrte Heilbad-Prädikat. Zu den wichtigsten Indikationen zählen bis heute Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule, des Skelettsystems, Rheuma, chronisch entzündliche Erkrankungen und Osteoporose. Zusätzlich zu den vielfältigen Kur- und Therapieangeboten, die auf der heilenden Wirkung der beiden Bad Rodacher Thermalquellen basieren, punktet das fränkische Fachwerk-Städtchen im Coburger Land aber längst auch mit Wellness zum Selbst-Verwöhnen. Das ehemalige „Thermalbad“ hat sich fein zur „ThermeNatur“ herausgeputzt.

Harmonisch in die sanft-hügelige Naturlandschaft eingebettet, zeigt sich die Therme heute als Wohlfühl-Oase par excellence mit mehr als 1.000 Quadratmetern Wasserfläche, verteilt auf zwei Innen-und drei Außenbecken sowie zwei Therapiebecken inmitten einer gelungenen, naturhaften Außenanlage. Neu hinzugekommen ist Ende 2007 das spektakuläre Sauna-Erlebnisland „Erdfeuer“ im keltischen Stil mit Kelo-Saunen in einem beinahe fließenden Übergang vom Innen- zum Außenbereich. Konzeption und Gestaltung unter dem Motto „Sauna. Menschen. Elemente“ vereinen die Naturkräfte von Feuer, Wasser, Erde und Luft zu einem außergewöhnlichen Sinneserlebnis. Im Gesundheitstourismus spielt Bad Rodach als Teil des „Gesundheitspark Franken“ inzwischen überregional eine Rolle: Vom Eröffnungsjahr der Therme (1976) bis heute besuchten mehrere Millionen Gäste die Wohlfühl-Oase. Für einen Gesundheits- und Wohlfühlurlaub oder eine „Kleine Auszeit“ am Wochenende bietet sich Bad Rodach nun, über 40 Jahre nach der erfolgreichen Quellbohrung, mehr denn je an.